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Kosten einer Erbimmobilie: Kostenarten & Richtwerte

Welche Kosten auf Erben zukommen, hängt von Wert, Zustand und Vorgehen ab. Wir zeigen die Kostenarten und nennen Richtwerte aus öffentlichen Quellen, ohne Gewähr.

Kurz erklärt

Zu den Kosten zählen Gutachten, Maklerprovision, Erbschein, Grundbuch, Räumung und Instandhaltung. Als Richtwerte nennen Quellen für ein Gutachten 0,5 bis 1,5 Prozent des Verkehrswerts und für die Maklerprovision häufig bis 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer insgesamt.

Kostenarten im Überblick

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Bitten Sie mehrere Experten um ein schriftliches Angebot mit gleichem Leistungsumfang. Fragen Sie bei Maklern nach Provision, Aufteilung und Laufzeit, bei Gutachtern nach Zweck, Stichtag und Honorar. Planen Sie einen Puffer für Unerwartetes ein. Alle genannten Zahlen sind Richtwerte aus öffentlichen Quellen und ohne Gewähr; verbindlich ist nur das Angebot. Steuerliche Aspekte finden Sie unter Steuern & Recht im Überblick.

Häufige Fragen

Was kostet ein Erbschein?

Es fallen zwei Gebühren an: eine für die Erteilung und eine für die eidesstattliche Versicherung. Maßgeblich ist der Nachlasswert abzüglich Schulden. Rechner nennen als Beispiel rund 546 Euro bei 100.000 Euro Nachlasswert.

Kann ich Kosten für das Gutachten absetzen?

Gutachterkosten können im Zusammenhang mit der Erbschaftsteuer unter Umständen als Nachlassverbindlichkeit berücksichtigt werden. Das hat der Bundesfinanzhof in einem Fall entschieden (Az. II R 20/12). Ob das bei Ihnen greift, klärt die Steuerberatung.

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